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Ihr Reiseführer für Italien

Peloponnes, die griechische Halbinsel


Der Peloponnes ist eine Halbinsel von Griechenland. Der Name kommt vom König Pelops, der vor langer Zeit dieses Gebiet beherrschte. Dort leben etwa eine Million Menschen. Die Halbinsel ist fruchtbar, der Boden ist gut und es wird in den Tälern erfolgreich Landwirtschaft betrieben.

Der Peloponnes besteht aus sieben Regionen:

 

 

Argolis:

Der Name der Region kommt von der Stadt Argos. Argolis wird auch als "Daumen der peloponnesischen Hand" bezeichnet. Die Bewohner haben wenig Fläche für den Anbau von Getreide, Zitrusfrüchten und Wein. Trotzdem gilt die Argolis als fruchtbar. Sie ist besonders berühmt für ihre Pferdezucht.

Arkadien:

Diese Region liegt in der Mitte des Peloponnes. Arkadien ist bergiges Hochland. Dort leben einfache, fromme Bauern und Hirten. Deshalb ist Arkadien ein Synonym für ein einfaches, aber zufriedenenes Leben.

Lakonien:

Der südlichste Teil des Peloponnes ist Lakonien. Dort hat der Fluss Eurotas mit seinen Nebenflüssen sehr fruchtbares Land geschaffen, das von Gebirgszügen umgeben ist. Diese Gegend ist sehr gut für die Landwirtschaft. Die größte Stadt ist Sparta.

Messenien:

Im Südwesten liegt Messenien, das in der Antike kulturell sehr bedeutsam war. Die Hafenstadt heißt Kalamata. Messenien ist wasserreich und zugleich warm und fruchtbar. Es wächst dort Obst und Gemüse, das auch exportiert wird.

Achaia und Elis:

Achaia und Elis sind Provinzen und liegen im Nordwesten des Peloponnes.
Die wirtschaftliche Bedeutung gründet sich auf die beiden Städte Patras und Pyrgos. In Patras ist die Fähre und der Fährhafen.

Korinthia:

Korinthia ist im Norden des Peloponnes. Die Hauptstadt heißt Korinth und liegt an der schmalen Landverbindung. Sie war in der Antike nach Athen die bedeutendste Stadt Griechenlands.

Der Peloponnes wurde schon immer von Touristen besucht. Selbst die Römer waren von der Landschaft und Architektur beeindruckt. Auch heute besucht jeder Griechenland-Fan den Peloponnes. Es gibt dort kilometerlange Sandstrände, mehrere Trauminseln und teilweise unberührte Gegenden.

 

Die Antike ist hier allgegenwärtig und antike Stätten liegen sehr nahe beieinander. Der Tourist findet hier Natursteinhäuser vor, deren strenge Architektur sich hervorragend mit der kargen Landschaft verbinden. Die rauen Winde und der atemberaubende Blick auf das rauschende endlose Meer wecken die Lebensgeister des Betrachters.

Einige interessante Städte sind:

 

Bassae

Besuchen sie den Tempel des Apollo, der auf dem Hochland von Arkadien steht und nach Entwürfen des großen Architekten Iktinos gebaut wurde. Der Tempel wurde ungefähr in der Zeit 420 v. Chr von den Einwohnern des nahen Ortes Phigaleia gebaut, um Apollon Epikourios zu danken. Dieser hatte die Menschen damals vor der Pest bewahrt, indem er den Einwohnern eine bis heute noch unbekannte Heilpflanze gezeigt habe. An der Stelle, wo die Heilpflanze gefunden wurde, erbauten sie den Tempel. Der Tempel gilt als Weltkulturerbe.

 

 

Egio

Diese Stadt liegt auf einem Plateau, dieses ragt ca. 35m über den Küstenstreifen. Egio ist erdbebengefährdet und wird gelegentlich von Beben erschüttert, letztes Beben war 1995.
Sehenswürdigkeiten:
Am Meer liegt eine alte Quelle, über diese wurde vor langer Zeit eine Brunnenanlage mit zwölf wasserspeienden Löwen gebaut.
Tripiti Kirche: eine Kirche, die zum Teil in den Felsen des Plateaus gebaut wurde. Faneromini Kathedrale: ist neoklassisch und liegt im Stadtzentrum. Archäologisches Museum: Hier werden viele archäologische Funde aus der Region ausgestellt.

Kalamata

Kalamata liegt in der Region Messenien, hat ca. 57.620 Einwohner und ist die Hauptstadt und hat den größten Hafen von Messenien. Es gibt dort eine Burg, die im 13. Jahrhundert von Kreuzfahrern errichtet wurde, ebenso eine kleine byzantinische Kirche. Ferner eine Altstadt und das Nonnenkloster Kalogreon. Die Stadt ist bekannt durch den Export von Oliven.

 

 

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