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Ihr Reiseführer für Italien

Mykonos - zwischen Partylust und Tradition


Mykonos – verschrien als Partyinsel, als Insel der Reichen und Schönen und der Homosexuellen. Zu Recht, denn gerade im Sommer pulsiert das Leben in den kleinen Gassen der Hauptstadt.

 

Im Straßengewirr treten sich zwischen zahlreichen Andenkenläden, Boutiquen und Tavernen Alt-Hippies, Schüler auf Klassenfahrt, schwule Pärchen und High-Society auf die Füße.

 

Die schöne Insel Mykonos Griechenland

 

Doch gerade diese Mischung macht das Faszinierende der Insel aus: erlaubt ist, was gefällt. Und wem der ganz Trubel zuviel wird, der zieht sich einfach zurück ins Hinterland von Mykonos, wo einsame Dörfer und Strände Ruhe versprechen.

 

 


Doch wer tagsüber durch die verwinkelten Gässchen der Altstadt läuft, findet auch hier den typischen Charme Griechenlands. Weiß getünchte Häuser, ältere Herren, die bei einem Kaffee zusammen sitzen und Backgammon spielen, Katzen, die sich in der Sonne räkeln. Wer Glück hat, trifft am Hafen auf die berühmten Pelikane von Mykonos, die vor den Kameras der Touristen schon fast gekonnt posieren.


Ein Abstecher in das Viertel Venetia, auch Klein-Venedig genannt, ist ein unabdingbares Muss. Die kleinen Häuser mit ihren bunten Balkonen sind direkt am Wasser gebaut, besonders in den Abendstunden lässt sich hier in einem der kleinen Cafes am Meeresufer die romantische Stimmung genießen.

 

Im Hintergrund erheben sich auf einem kleinen Hügel die bekannten Windmühlen, typisches Postkartenmotiv der Insel. Inzwischen leider etwas heruntergekommen, sind sie dennoch einen Besuch wert. Ein Kleinod ist die Kirche Panagia Paraportiani im Hafenviertel von Mykonos, die eigentlich aus fünf byzantinischen Kapellen besteht.


Sonnenanbeter und Partyvolk zieht es mittags zum Paradise Beach im Süden der Insel. Hier sollte man keine Berührungsängste haben, die Liegestühle stehen dicht an dicht, und wie fast überall auf der Insel gilt auch hier bei der Bademode „weniger ist mehr“.

 

Am Paradise Beach gibt es mehrere Bars, eine auch mit Pool, die in den frühen Abendstunden anfangen, den Strand mit Technobeats zu beschallen. Am und im Pool wird dem Sonnenuntergang entgegengetanzt, begleitet von den Hüftschwüngen der Gogotänzer und Dragqueens. Und wenn die Sonne dann im Meer versunken ist, zieht man weiter in die Stadt.

 

 


Ein wahres Idyll abseits der Touristenströme ist dagegen der Strand Panormos im Norden von Mykonos, der in einer Bucht relativ geschützt vor dem oft sehr stark blasenden Meltemi-Wind liegt. Ein Besuch des Strandes lässt sich gut mit einer Tour in das urtümliche Dorf Ano Mera verknüpfen, die einzige Siedlung im Landesinnern der Insel. Am kleinen Dorfplatz kann man in einer der Tavernen die griechische Gastfreundschaft genießen.


Und noch ein besonderer Ausflugstipp für Kulturinteressierte: die heilige Insel Delos, die von Mykonos mehrmals täglich von Ausflugsbooten angesteuert wird. Mit ihren zahlreichen Heiligtümern und Tempeln ist sie eine wichtige Kultstätte Griechenlands und die bedeutendste archäologische Sehenswürdigkeit der Kykladen!

 

 

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