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Die Metéora-Klöster


Die Metéora-Klöster befinden sich in Thessalien, ca. 90 km von der Stadt Larisa entfernt. Die Landschaft dort ist eine der interessantesten von ganz Griechenland. Der Besucher sieht einen sogenannten "Steinernen Wald" am Rande der Tiefebene.

 

Das sind Felsnadeln, die in der Nähe der kleinen Stadt Kalambaka, bis zu 300 m hoch in die Luft ragen. Auf diesen Felsen befinden sich vierundzwanzig Klöster, von denen sechs Klöster noch bewohnt werden. Die anderen sind zum großen Teil verfallen. Von einigen findet man fast nichts mehr.

 

Die Klöster stehen in schwindelerregender Höhe. Eremiten und fromme Mönche zogen sich seit dem Mittelalter in diese Klöster zurück und versuchten Gott in der Einsamkeit zu finden.

 

 


In vier Klöstern leben heute noch Mönche und in zwei leben nur Nonnen. Im Inneren dieser Klöster befinden sich viele bedeutende Kunstschätze aus dem Mittelalter. Die noch bestehenden Meteora-Klöster gehören heute zum Weltkulturerbe.

 

Diese bizarren geologischen Formationen sind ein Touristenmagnet und eine der größten Sehenswürdigkeiten in Mittelgriechenland. Metéora oder „die im Himmel schwebenden Klöster“ werden sie genannt. Folgende Klöster sind noch bewohnt: Metamórphosis, Agios Stéfanos, Agios Nikólaos Anapavsás, Varlaám, Rousánou und Agía Triáda.

 

Das Kloster Agios Stefanos wird heute durch junge Nonnen bewohnt. Sie arbeiten in einer Mädchenschule für Waisenkinder. Außerdem gibt es dort einen gut geführten Souvenirladen mit vielen Ikonen und selbst hergestelltem Weihrauch.

Entstehung der Metéora-Klöster
Es fing alles im 11. Jahrhundert an, als sich die ersten Eremiten in den Höhlen der Felsen niederließen, um sich ganz auf Gott zu konzentrieren. Jeder lebte asketisch für sich. Sie versammelten sich nur, um gemeinsame Gottesdienste abzuhalten. Erst im 14. Jahrhundert zogen sich immer mehr Männer in die schwer zugängliche Landschaft zurück.

 

Ein Mönch vom Berg Athos gründete schließlich das erste Kloster. Weitere zwanzig Klöster wurden in den folgenden Jahrhunderten von wohlhabenden Privatleuten gestiftet. Die erste Gemeinschaft bildete sich um das Kloster Doúpiani. Diese Klöster wurden unter extrem schwierigen Bedingungen gebaut. Dann im 19. Jahrhundert gab man die meisten Klöster auf und überließ sie dem Verfall. Besichtigen sie die Klöster zu Fuss, dann werden sie in dieser berauschenden Gegend einen starken unvergeßlichen Eindruck gewinnen.

Besichtigung der Metéora-Klöster
Die Metéora-Klöster können an bestimmten Tagen besichtigt werden. Leider sind sie in der Hauptsaison sehr stark von Touristen besucht.
Der Besucher kann die Klöster über sichere Steintreppen erreichen. Früher war der Aufstieg beschwerlich und nicht ungefährlich.

 

Die Mönche kletterten auf Strickleitern den Berg hinauf oder wurden in Körben von Seilwinden hochgezogen. Sogar in einem James-Bond-Film ("In tödlicher Mission") wurde der Aufstieg verfilmt. Wenn sie die Klöster besichtigen wollen, dann ist die Kleiderordnung zu beachten.

 

 

 

Männer müssen lange Hosen und Frauen lange Röcke tragen. Die Arme und Schultern sollten bedeckt sein. Es besteht die Möglichkeit, sich fehlende Kleidungsstücke für den Besuch auszuleihen. Aber die Stoffteile, die man leihen kann sind nicht schön und wurden vorher schon von zahllosen Leuten getragen. Deshalb tragen sie am besten eigene Kleidung.

 

Frauen, die Hosen tragen, werden nicht eingelassen. Der Rock sollte mindestens knielang sein.
Das Kloster Agia Triada ist recht abgelegen und wird aus diesem Grund von den meisten Touristen gemieden. Der Besucher erreicht dieses Kloster nur nach Fussmarsch von 15 Minuten.

 

 

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