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Ihr Reiseführer für Italien

Griechische Lebensfreude auf den Kykladen


Die Kykladen sind Griechenland pur: weiße Dörfer, die sich an sanfte Hügel schmiegen, karges Hinterland mit vereinzelten Olivenhainen, tiefblaues Meer.

 

Die Zeit scheint auf den Inseln etwas langsamer zu vergehen, das merken gerade Urlauber, die per Fähre aus dem quirligen und hektischen Athen angereist sind. Doch ist jede Insel auf ihre Art etwas Besonderes: Mykonos mit seinem schillernden Nightlife, Santorin mit seinem unvergleichlichen Vulkankrater, Naxos mit seinem fruchtbaren und grünen Inselinneren und die noch vom Massentourismus verschonten Inselchen der Kleinen Kykladen wie Donoussa oder Schinoussa.

 

Die Kykladen verteilen sich allesamt in der Ägäis rund um die wichtigste, jedoch unbewohnte Insel in ihrer Mitte: der heiligen Insel Delos, auf der es besonders viele Heiligtümer und Tempel zu entdecken gilt.

 

 


Schon um 7000 v. Chr. waren einige der Inseln besiedelt. Ihren kulturellen Höhepunkt erlebten sie allerdings während der minoischen Herrschaft (2000 - 1600 v. Chr.). Aus dieser Zeit stammt auch die freigelegte Siedlung bei Akrotiri auf Santorin.

 

Die Kykladen in Griechenland

 

Der legendäre Vulkanausbruch auf ebendieser Insel hatte aber leider zur Folge, dass nicht nur halb Santorin, sondern auch die komplette Kultur der Minoer nach und nach unterging. Die Kykladen standen in den folgenden Jahrhunderten unter wechselnder Herrschaft.

 

Wer die Inseln nachhaltig prägte, waren vor allem die Venezianer, die prunkvolle Häuser und Kastelle hinterließen wie das Kastro von Naxos. Um sich vor Piraten zu schützen, ließen sich die Inselbewohner einen besonderen Trick einfallen und bauten ihre Siedlungen labyrinthartig an den Hügeln empor. Und so verirrt sich auch heute noch so manch ein Urlauber in den Gassen von Mykonos oder Ios.


Sonnenanbeter finden auf den Kykladen zahlreiche traumhafte Strände, von Sand- bis Kieselstrand ist alles vorhanden. Der Meltemi, ein Nordostwind, der von Juni bis September manchmal unerbittlich über die Inseln fegt, macht die heißen Sommer hier etwas erträglicher.

 

 

 

Zu den Topstränden der Inseln zählen der Mylopotas-Beach auf Ios und der Paradise Beach auf Mykonos, beide von jungem Publikum bevölkert. Aber auf jeder Insel findet man einsame Buchten und Strände. Ein unvergessliches Erlebnis ist der Sonnenuntergang auf Santorin, zu dem sich allabendlich zahlreiche Zuschauer am Kraterrand einfinden.


Beste Reisezeit ist im Juni oder wieder ab September, wenn die Hochsaison vorbei ist. Dann kann man noch den ursprünglichen, zum Teil auch rauen Charme der Kykladen erleben.

 

Ruhe und Erholung kann man aber das ganze Jahr über auf den abgelegenen, kleineren Inseln Amorgos oder Antiparos finden, die noch nicht überlaufen sind. Und wer es ganz abgeschieden haben möchte, sollte auf die Kleinen Kykladen reisen, die sogar im Sommer nicht immer täglich zu erreichen sind.


Nicht nur für Rucksackreisende ist es ein unvergleichliches Erlebnis, sich von Insel zu Insel treiben zu lassen und den relaxten Lebensstil der Griechen zu genießen!

 

 

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