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Die Insel Lesbos | Griechenland


Zu Griechenland gehört auch die 1630 qkm große Insel Lesbos.
Die Insel in der Nordägäis ist auch bekannt unter den Namen Lesvos und Mytilini, wobei Mytilini gleichsam der Name der Inselhauptstadt ist.


Vor Griechenlands Unabhängigkeit gehörte Lesbos zum osmanischen Reich. Hier leben etwa 85.000 Inselbewohner, die für ihre traditionelle Gastfreundschaft bekannt sind.


Haupteinnahmequelle der Leswonier oder Leswioten, wie die Inselbewohner genannt werden, ist nach wie vor der Olivenanbau. Die Inselbewohner selbst bezeichnen sich meist als „Mytilinios“.

 

 


Lesbos ist Griechenlands zweitwichtigster Olivenölproduzent. An der Küste lebt man vom Schiffsbau und Fischfang, des Weiteren stellt der Tourismus eine willkommene Einnahmequelle dar.


In den Bergdörfern wird neben der traditionellen Landwirtschaft Keramikherstellung betrieben, das Dörfchen Mandamadosis hat sich einen besonderen Namen mit seinen Käsespezialitäten gemacht.


Jeden Tag führt eine Fährverbindung von Lesbos nach Thessaloniki.
Auf Lesbos befinden sich zahlreiche Museen, religiöse Monumente, archäologische Ausgrabungsstätten und schöne Naturschutzgebiete.

In der Inselhauptstadt Mytilini, die an einem Hang belegen ist, leben etwa 30.000 Einwohner. Im Hafen findet man schöne Cafes und Restaurants, die Einkaufsstraßen und die Bazarstraße befinden sich im hinteren Stadtteil.

 

Blickfang Mytilinis ist die Festung auf dem Berg, die aus der Zeit der Türkenherrschaft stammt. Von dort oben aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Sonntags morgens, pünktlich um sechs Uhr wird auf der Festung unter Trommeln und Trompeten die griechische Flagge gehisst. Besonders sehenswert in Mytilini sind die beiden Museen, das antike Theater und verschiedene Kirchen.


Auch die anderen Orte der Insel haben viel zu bieten: Da ist Skala Eressou mit dem herrlichen Strand und seinem wüstenähnlichen Hinterland, das malerische Molivos, das abgelegene Sigri, Plomari mit seinen verwinkelten Gassen und dem beliebten Ouzo, Petra mit der Kirche auf dem Felsen, sowie viele kleine, idyllische Bergdörfer.


Steinwüstenartige Landabschnitte im Westen wechseln sich ab in dieser facettenreichen Landschaft mit weiten Olivenhainen, ruhigen Gewässern und Kiefernwäldern im Osten. Lange Sandstrände im Süden an der 370 km langen Küste und versteckt liegende Buchten im Norden der Insel laden zum Sonnenbaden ein.

 

Cafes und Tavernen in Strandnähe sorgen für Unterhaltungsmöglichkeiten der beschaulicheren Art. Der Nordosten der kleinen Insel wird beherrscht durch malerische, kleine Küstenorte. Wunderschön anzusehen sind die Golfe von Kalloni und Gera.


Im Westen von Lesbos befindet sich auch ein 20 Millionen Jahre alter versteinerter Wald.

Das Inselklima wird bestimmt durch heiße, trockene Sommermonate, die ab Ende Mai beginnen und eher feuchtkühle Winter.


Die Wassertemperaturen vor Lesbos liegen bei angenehmen 25°C in den Spätsommermonaten, bis Ende Oktober lädt das glitzernde Meer zum Baden ein, während sich die Frühlings- und Herbstsaison besonders zum Wandern durch die ursprüngliche Natur der Insel eignet, hier gibt es ausgesprochen schöne Wanderrouten.

 



Lesbos, Griechenlands drittgrößte Insel nach Kreta und Euböa gilt seit der Bronzezeit als besiedelt. Erste Aufzeichnungen über die Insel gibt es von den Hethitern, hier wurde Lesbos als „Laspa“ erwähnt.
Von Lesbos bis nach Kleinasien sind es ca. 9 Kilometer Seeweg.

Das Wort „lesbisch“ wird vom Namen der Insel abgeleitet, weil die antike Sängerin und Leswonierin Sappho in ihren Liedern unter anderem auch die Liebe unter Frauen besang.


Das führte zum Leidwesen der Leswiotischen Behörden dazu, dass sich unter anderem auch Lesben die Insel als touristisches Ziel auserkoren. Zeitweise kam es in der Vergangenheit dazu, dass aus diesem Grund Passagierschiffen die Einreise verweigert wurde.

 

Mittlerweile hat man sich arrangiert, das Zentrum der Lesbenbewegung liegt nun im Westen der Insel, in der Stadt Eressos, die auch Geburtsort der Sängerin Sappho ist.

 

 

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