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Ihr Reiseführer für Italien

Heraklion - mit der Antike auf Tuchfühlung


Heraklion, die Hauptstadt Kretas, ist ein lebhaftes und pulsierendes Zentrum.
Die besondere Mischung aus Historie und modernem Leben macht Heraklon zu einem äußerst attraktiven Anziehungspunkt und zu einer der am häufigsten besuchten Städte im Mittelmeerraum.


Kreta als größte Insel Griechenlands vereint geschickt Tradition mit Gegenwart und ist bei den deutschen Urlaubern zu Recht eines der beliebtesten Reiseziele. Heraklions wohl berühmtestes Bauwerk, die Ruinen des Palastes von Knossos, sind heute das meistbesuchte Touristenziel.

Aber auch andere Zeugnisse vergangener Kulturen sind in Heraklion reichlich zu finden. Dazu zählen die historischen Stätten Phaetos und Malia, deren Besuch sich ebenfalls lohnt, denn sie sind fast genauso berühmt wie Knossos.

 

 


Alle drei Anlagen stammen aus der minoischen Kultur, die im 2. Jahrtausend vor Christus ihre Blütezeit hatte. Der sagenhafte König Minos beherbergte der Sage nach in seinem Labyrinth den berühmt-berüchtigten Minotaurus, ein stierähnliches Wesen und Mittelpunkt des minoischen Glaubens.

 

Die damaligen Herrschaftspaläste waren unüberschaubare Labyrinthe, in deren Innenhöfen sich das königliche Leben abspielte. Die größte dieser Anlagen ist Knossos, die vom Archäologen Evans ausgegraben wurde und heute fast vollständig rekonstruiert ist.

 

Die Insel Santorin, Kreta direkt vorgelagert, ist eigentlich ein Überbleibsel eines Vulkanausbruchs aus dem Jahre 1483 v. Chr. und etwa um die gleiche Zeit begann der Untergang des minoischen Zeitalters, über den leider nichts Genaueres überliefert ist.


In Heraklion geht man also auf Schritt und Tritt über historisches Gestein und das Wissen um die Geschichte hat einen so starken Reiz, dass sich selbst ein wenig interessierter Besucher dem Eindruck nicht wirklich entziehen kann.
Heute ziert Heraklion immer noch eine sehr gut erhaltene Stadtmauer aus venezianischer Zeit und innerhalb dieses Zentrums spielt sich das gesamte Stadtleben ab.

 

Auch die meisten Sehenswürdigkeiten findet man im Innern
der Stadtmauer. Das archäologische Museum auf Heraklion zeigt Funde aus minoischer Zeit und ist für jeden Interessierten eine echte Bereicherung.
In unmittelbarer Umgebung des Morosini-Brunnens befindet sich eine große Anzahl an Tavernen, Geschäften und gemütlichen Cafes, die zum Verweilen einladen.


Ein „Muss“ wie in jeder Mittelmeerstadt ist der Fischerhafen von Heraklion.
Seine wunderbare Atmosphäre verzaubert wirklich jeden Besucher.
Wer jedoch anderweitig Entspannung sucht und genug historisches Gestein betrachtet hat, kann am Fuße des Ida-Gebirges, vorbei an hübschen, ursprünglichen Dörfern ausgedehnte Wanderungen machen.

 

 

 

Denn auch landschaftlich sind Kreta und die Umgebung von Heraklion sehr reizvoll. Man sollte bei solchen Ausflügen aber die Mittagshitze meiden.
Doch die einzigartigen Strände, das tiefblaue Meer und die herrlich weißen griechischen Wohnhäuser – das sind die eigentlichen Highlights und der wesentliche Grund dafür, dass es jedes Jahr so viele Urlauber nach Griechenland zieht. Es sind die Farben Kretas, die einen so starken Eindruck hinterlassen.


Nirgendwo sonst in Griechenland hat man derart geballte historische Abwechslung - gepaart mit Badevergnügen und landschaftlicher Idylle - wie auf Kreta. Und die Gaumenfreuden sollten in einem Urlaub auf Kreta auf keinen Fall zu kurz kommen.

 

Die griechische Küche bietet Köstlichkeiten, die einen noch lange schwärmen lassen, der griechische Wein ist berühmt, doch als Erinnerung sollte man sich Oliven mit nach Hause nehmen. Eine rundum erlebnisreiche und unvergessliche Zeit – das bietet ein Besuch von Heraklion auf Kreta.

 

 

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