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Ihr Reiseführer für Italien

Delphi - eine Vereinigung aus Mystik und Schönheit


Delphi war Mittelpunkt der antiken Welt. Sagenumwoben und mystisch empfängt es auch noch heute seine Besucher. Allseits bekannt aus dem Geschichtsunterricht ist das Orakel von Delphi, die Weißsagungen des berühmten Orakels waren in der Antike wichtige Grundlagen für Entscheidungen. So machten sich auch Herrscher diesen Rat zu Nutze.

Gaia, die Erdmutter, gebar der Sage nach in Delphi die geflügelte Schlange Python, welche die Fähigkeit zur Hellsichtigkeit besaß. Der ab dem 8. Jahrhundert vor Christus dort herrschende Apollon soll diese Schlange angeblich getötet haben um die Herrschaft zu übernehmen.

 



Aber Delphi zeichnet sich nicht nur durch die Fantasie anregenden Sagen aus, das Städtchen besticht seit je her durch seine wunderschöne Landschaft die einen malerischen Hintergrund zu seinen Kulturschätzen bildet.

Delphi blickt auf eine lange Geschichte der Siedlung und Kultstätte zurück. Auch heute noch können unzählige Teile von Tempeln betrachtet werden. Vor über 2500 Jahren war Delphi der Sitz der Apollon, dessen heilige Stätte unterhalb des Parnassgebirges liegt. Auch heute noch lassen sich die Überreste seines monumentalen Tempels bestaunen.

 

Am Fuße gelegen ein Tal von unendlich erscheinendem Ausmaß, über und über von Olivenhainen bewachsen. Fast märchenhaft ist der Anblick dieser Stadt und seiner Attraktionen.

Delphi symbolisiert das typische Griechenland der Antike, jeder an der Geschichte interessierte Reisende sollte diese faszinierende Stadt einmal besucht haben.


Das heutige Museum der Stadt beherbergt den berühmten „Wagenlenker“, einen geschichtsträchtigen Ausgrabungsfund, neben einem großen Fundus weiterer antiker Schätze, die das Leben in einer prunkvollen Epoche widerspiegeln.

Abgesehen von der Kunst und Mystik war das antike Delphi - neben dem berühmten Olympia -Austragungsort der Phytischen Spiele, einem Pendant der Olympischen Spiele.

Das Delphi unserer Zeit bietet seinen Besuchern große Tavernen und eine reiche Auswahl an Hotels zur Unterkunft an. Bei der Wahl des Zimmers unterteilen sich die Ausblicksmöglichkeiten in Tal und Strasse.

 

Man sollte den Blick auf das Tal vorziehen, da es dem Auge wirklich schmeichelt und die Strasse mit ihrem prallen Leben eher das Bild der Kleinstadt verfälscht.
Die mittelgriechische Kleinstadt lebt hauptsächlich vom Tourismus, wie bereits in der Antike von den Pilgern. Moderne Geschäfte hauchen dem Städtchen neues Leben ein. Ob Souvenirladen oder Gemischtwarenladen hier findet man alles, was das Herz begehrt.

 

 

 

Das Zentrum der Stadt lässt sich durch die beschauliche Größe des Ortes von jedem Hotel aus auch gut zu Fuß erreichen. Um zu den archäologischen Ausgrabungsstätten zu gelangen stehen Busverbindungen und organisierte Reisen zur Buchung frei.

 

Ebenfalls besteht die Möglichkeit ein Auto zu leihen um eine individuelle Erkundungstour der Umgebung zu starten. Denn rund um Delphi sind einige idyllische Örtchen gelegen, deren Besuch sich wirklich lohnt.

Alles in allem hat das Städtchen während der vorbeiziehenden Jahrtausende nichts von ihrem ursprünglichen Charme verloren und zeugt auch heute noch davon berechtigt einst als „Nabel der Welt“ bezeichnet worden zu sein.

 

 

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