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Ihr Reiseführer für Italien

Griechenland - Dort wo die Götter Zuhause sind


Es ist wohl eines der schönsten Urlaubsziele der Welt und wer schon einmal dort war, der weiß, dass sich die atemberaubende Schönheit und der Facettenreichtum dieses Landes mit Worten nicht einfangen lassen. Schon Friedrich Hölderlin sagte einst: „Ich liebe dieses Griechenland. Es trägt die Farbe meines Herzens.“


Als Halbinsel im äußersten Südosten Europas besteht Griechenland aus dem Festland und den mehr als 9000 Inseln im Ägäischen und Ionischen Meer. Zu den Hauptregionen des Festlandes gehören Makedonien, Thrakien, Epirus, Mittelgriechenland, Thessalien, Attika und Peloponnes.

 

 

Durch die geografische Lage Griechenlands herrscht Mittelmeerklima, wobei dieses Unterschiede in Bezug auf Insel und Festland aufweist. In Athen beispielsweise, welches für die wärmsten Nächte Europas bekannt ist, kann das Thermometer auf 45ºC steigen.

 

Im Winter hingegen muss mit einem erheblichen Temperaturabfall gerechnet werden, wobei auch hier die Winter recht mild und trocken sind. Das Klima auf den Inseln ist relativ gleichmäßig.


Egal ob man auf dem Festland bleibt oder auf einer der zahlreichen Inseln wie Rhodos, Mykonos oder Kreta, egal ob man in einem kleinen Fischerdorf die Seele baumeln lässt oder in Athen auf Shoppingtour geht, die sagenumwobene Geschichte Griechenlands, die in keinem anderen europäischen Land in solch einem Maße ausgeprägt ist, ist überall anwesend.


Es scheint als würden die Götter noch immer mit einem wachsamen Auge in der Luft schweben und das Treiben beobachten.
In vielen Bereichen unseres Lebens spielt die griechische Antike eine bedeutende Rolle.

 

Noch heute ist der Satz des Pythagoras jedem Schüler bekannt und die Lehren des Aristoteles heiß diskutierter Stoff eines jeden Philosophiestudenten. Die griechische Mythologie zieht jedes Jahr Menschen aus der ganzen Welt in ihren Bann, denn sie ist Gegenwart.

 

Steht man vor den zum Weltkulturerbe zählenden Ruinen von Olympia oder betrachtet die Akropolis von Athen, taucht man ein in eine magische Welt und die Ruinen sind plötzlich wieder mit Leben erfüllt. Anders als in vielen anderen Religionen gestand man den Göttern der griechischen Antike menschliche Eigenschaften zu. Der Hang zur Verführung und zu weltlichen Genüssen spiegelt sich noch heute in der Küche Griechenlands wieder.

 

Gekocht wird, was das Land hergibt - Frisches Obst und Gemüse, reichlich Fisch, Lamm und Schweinefleisch. Die herzhafte Kochkunst der Griechen ist von starkem Einfluss der früheren osmanischen Besetzung geprägt, denn mediterrane Kräuter, Knoblauch und Olivenöl finden viel Verwendung.

 

Danach ist ein Ouzo unumgänglich. Wer nach dem Essen noch Lust auf ein Tänzchen hat, der findet in Griechenland genügend Möglichkeiten eine Runde Sirtaki zu tanzen, denn die Griechen lieben das Ausgehen.

 

Der uralte Volkstanz ist schon lang nicht mehr nur in Griechenland zu finden, sondern auch in vielen anderen Ländern das Abendhighlight eines original griechischen Restaurants.


Eigentlich gibt es in Griechenland nichts, was nicht sehenswert ist. Duftende Zitronenplantagen und Olivenhaine sind noch lange nicht alles, was die Landschaft von dem Land der Götter zu bieten hat.

 

 

Als Geburtsland der Vulkanologie ist es auch das Zuhause vieler Berge. Bestes Beispiel ist wohl der Olymp. Die UNESCO ernannte das Olymp Gebirge 1981 zum Biosphärenreservat. Bereits seit 1938 ist das Gebiet mit seiner ausgeprägten Tier- und Pflanzenwelt geschützt.

 

Der 2917 Meter hohe Mytikas macht den Olymp zum höchsten Massiv des Landes. Die von Bergen geprägte Landschaft, stellt nicht nur ein perfektes Terrain für Wanderer dar, sie lädt vor allem jene Besucher zum klettern ein, die nicht nur zwischen Strand und Hotel pendeln.

 

Im Winter, der in Griechenland überwiegend mild ausfällt, wandeln sich einige Bergregionen sogar in ein begehrtes Paradies für Skifahrer. Die Infrastruktur ist in diesen Gegenden sehr gut ausgebaut, was man aber auch über den Rest Griechenlands sagen kann.

 

Seit dem Eintritt in die damalige Europäische Gemeinschaft 1981 erlebt Griechenland einen großen Wirtschaftsaufschwung, der sich durch den Beitritt zur Eurozone 2002 und die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2004 mehr und mehr verstärkt. Auffällig ist vor allem der Wandel von einem reinen Agrarstaat zu einer modernen und technikorientierten Dienstleitungsnation. Schon 2004 erwirtschaftete der Tertiärsektor mehr als 70 Prozent der griechischen Wirtschaftsleistung.

 

Besonders die Tourismusbranche trägt daran entscheidenden Anteil. Nicht zu vergessen sind aber auch die Schifffahrt, die seit jeher eine zentrale Rolle in der Wirtschaft einnimmt, und der Finanzdienstleistungszweig, der sich aber erst seit einigen Jahren zu etablieren beginnt.

 

Mit mehr als 11 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 131.940 km² hat Griechenland im Vergleich zu Deutschland eine doch relativ moderate Arbeitslosenquote von 9,2 Prozent. Beste Aussichten also, im Griechenlandurlaub auf gut gelaunte, lebenslustige und gastfreundliche Menschen zu treffen.

 

 

 

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